Historia y Arqueología Marítima  HOME

Las torpederas "Catamarca " y "Jujuy" de la Armada Argentina

Die Torpedokreuzer "Catamarca" und "Jujuy" der Argentinischen Marine

Sonderabdiuck aus XIII. jahrgang Nr. 17 und 18 (Juni 1912)

Este articulo es un extracto de la revista alemana Schiffbau, Nº 13, Nos 17 y 18 de Junio de 1912. No lo traduzco porque no se aleman, pero seguramente habra lectores que lo disfrutaran, ademas es un documento de nuestra historia. Fue copiado del original por el programa ABBYY y seguramente debe tener muchos errores ya que esta en letra gotica bastante dificil. Espero sepan disculpar ésto.

 

SCHIFFBAU

ZEITSCHRIFT /
für die gesamte Industrie auf schiffbautechnischen und verwandten Gebieten
Chefredaktieur: Geheimer Regierungsrat Professor Oswald Flamm
Konigl. Technische Hocschule Charlottenburg
Vorlag Cari Maiiels Aktiengesellscitaíi, Berlín SW 68, ZirnmerstraDe tf (Tel. Amt Zenttutn 9878)
Briefe usw., die Redaktion betrelland, sind zu senden in Gen. Reglerungtrat Prof. Oiwald Flamm, Chirlettenburg

Nacli eingehender Prüfung der von etwa 20 der bekannfesteti Schiffbaiifirinen Cumpas und Amerikas ¡m Jahre 1909 eiugeliolteu Angebote ent-schlol.i sich die argentinische Regierung, den lían ihrer neiien Torpedofahrzeuge 7.11 gleichen Teileii an deutsche, englische und franzosische Werften zn vergeben. In Fachkreisen salí man dalier der Fer-tigstellung und den Drobefahrten dieser Sclriffe mit begreifiicher Spantiung entgegen, denn es war mit Recht vorausztisetzen, daB bci diesem Wettbéwerb unter den im Torpedobootsbau erfalircnstcii und er-folgreichsten Werften eiue jede das Beste und Vollkommenste scliaffen wiirde. Auch durfte man erwarten, daB das Ergebnis der Erpróbungen lehr-reiche Vergleiche und wcrtvolle ROcksclilfisse auf den Stand des Torpedobootsbaues bei drei der leistungsfáhigsten scliiffbauti eibenden Nationen ge-statteu wiirde — Vergleiche, deren Wert sicli da-durcli noch erhoht, daB jede der beteiligten Werften ilir Aeusserstes aufgeboten liat, 11111 gerade aus diesem Wettbéwerb ais Siegerin hervorzugehen.

Das nuninehr vorliegende Ergebnis darf die deutsche Schiffbau-Industrie mit besonderer Genug-tiiung eríüllen: ist es ihr doch gelimgen, mit samt-lichen Booteu alie Erpróbungen zur vollsten Z11-friedenheit der Abnahmekommission glatt zu erle-digen und an Stelle der kontraktlich verlangten Oe-schwindigkeit von 32 sm J^ekordleistuiiKen bis zu 36 sm und melir zu erzíelen. Dem gcgenüber sind, soweit bekannt geworden, die in Frankreich und England gebauten Boote weit hinter den kontrakt-lichen Leistungeii zurückgeblieben uud liaben z. T. auch infolge von MaiiKefn der Bauausführung zu ernsten Beanstandungen AníaB gegebeti, die ihre Abnahme erheblich verzogern und sogar zwcifel-haft erscheinen lassen.

Bei dieser Lage der Dinge dürfte eine ein-gehende Beschreibiing der erfolgreichen deutschen Boote „Catamaica" und „.liiiuy". die auf der Kruppschen Oermaniawerft erbaut wurden und deren Uebergabe vor kuizem erfolgtc, in weiteren Kreisen Interesse finden. Eine pliotograpliische Aufnahme von einem der Kreuzer ist in Abb. I u. 2 wiedergegeben. Die Hauptdaten der beiden Schiffe sind:


Wasserverdrangung
normal .............................. ...............10´0t
máximal.......................................... 1310 t
Lange über Alies........................... 88.16 m
Lange zwischen den Loten............. b7.36 m
Qroste Breile.................................. 8.25 m
Tiefe.............................................. 5 20 m
Fiefgang ....................................... 2,65 m
Maschinenleistung etwa..............2800'WI'S
Umd ehungen i. d. Mili, etwa............... 625
Maschinenlyp.....,..........QermaniaTuí binen
Oeschwindigkeit bei den Probefahrlen über . . 36 Sm
Kesseltyp (System Oermaniawerft Schulz) . . . 4 Kohlen - 1 Oelkess
Armierung:..............................................4 St. 10,2 cm L/50 S. K ,
                                                              4 St. 53 cm Decktorpedorohre
Kohlenvorrat maximal...................... 265 t
Orlvortat......................................... 103 t
Aktionsradius bei 15Sni Qeschwindigkeit . . . 4100 Sin
Besatzung: ........8 Offiziere, 18 Deck ofiziere, 80 Unte'offiziere und /Vannschaften.

Die innere Einrichtung der beiden Torpedokreuzer ist aus Tafel I und II zu ersehen, die auch weiteren Aufscliluf.i über die Verteihmg der Armierung sowie der Maschinen und Kessel gibt. Der Schiffs-korper der fíoote ist aus Siemeiis-Martin-Stahl Kebaut. Die Materialstarken sind so gewahlt, daB iür das Material von hoher ZerreiBfestigkeit die groBte Zugbeanspruchung 1100 kg/qcm, die groBte Dnickbeanspruchung 950 kg/qcm nicht überschrei-tet; bei den weicheren Materialien sind die Bean-spruchungen eiitsprechend niedriger. Der Vor-steven besteht aus bestem geschmiedeten Stahl, der Hintersteven aus StahlguB im untereii, Platten und Winkeln ini oberen 'I'eil. Der Ruderrahmen und die Ruderpinne sind ans Stahl geschmiedet, ebenso die Wellenbocke; die Ruderosen und alie der Rei-bung unterworíenen Teilc des Ruders liaben Ue-schützmetall-Buchsen. Die Wellenrohre bestehen aiis verzinktem Stahlblech. An den Befestigungs-stellen der Wellenbocke sind dvv Boden und die Seiten des Scliiffes bcsonders verstarkt. Der Span-tenabstand betrágt auf der ganzen Schiffslange 0,5 m. Die Oegenspanten, die soweit moglich aus einem Stück bestehen und nur da, wo sie wasser-dichte Plattformen treffen, abgeschnitten sind, lau-íen vom Vordersteven bis znnt hinteren Maschi-nenraumschott auf jeder Seite des Scbjffes vom Kiel bis zum Oberdeck durch. Vom hinferen Ma-schinenraumschott bis zum Ileck reichen sie ab-wechselnd vom Oberdeck der einen bis zum Zwi-schendeck der anderen Seite.

Die Bodenstiicke stoBen am Mittelkiel ab. Im Bereiche der Tanks für flüssige Brennstoffe sind sowohl Spatiten wie Oegenspanten und Bodenstiicke am Mittcllangs-schott tinterbroclien und die Bodenwrangen mit dem Scliott durch doppelle Winkeleisen verbunden. [lie Platten der AuBenhaut bestehen aus Stahl von iioher Festigkeit und sind von gróBtmoglicher LMnge. Sie sind sorgfaltig mit einander verstemmt; die Stol.íe sind untereinander uno" gegen die StoBe des Flachkiels sut versetzt angeordtiet. An alien erforderlichen Stellen. z. B. da, wo die Wellen ausdem Schiffskorper heraustreten, gegenüber den Schrauben etc., sind stárkere Platten oder Dopplun-gen vorgesehen. Das Scliiff wird durch II wasser-oder oldichte Querschotten in 12 abgeschlossene Abteilungen geteilt. Die Schotten sind im allgemei-nen bis zum Oberdeck geführt und die Platten durch eiufache Ueberlappungen und einreihige Nietnahte. die der wasser- und oldichten durch überlappte StoBe und doppelte Nietreihen mit einander verbunden und durch Verstcmmen dicht gemacht.

Abb. 1. Argentinischer Torpedokreuzer "Catamarca" in vollert Fahrt.

Die Kohlenbunker sind teils lángsseits der Kesselraume (s. Tafel II), teils quer vor iedem Iieizraum angeordnet. Die beiden im Vor- und Hinterschiff untergebrachten Munitionsraume für die Oeschfltze vermogen über 400 Stiick Oranat-patronen aiifzuneluuen. Die Torpedos und die Oe-fechtskopfe sind ¡u getrennten Ráumlichkeiten ge-lagert, die 3 Torpedos und 6 Oefechtskopfe unter-zubringen gestatten. Samtliche Munitionsraume und der Oefechtskopfraum sind durch wasserdichte Wánde abgeschlossen und mit Flutungseinrichtun-gen versehen.

Die Lenzeinrichtungen umfassen:
1. in jeder wasserdichten Dauptableiluug des Schiffes einen Dampf-Lenze.iektor;
2. in iedem Maschiuenraiim eiu aus cien Ma-schinen- und Kesselbilgen saugeudes Lenzsaugerohr der Zirkulationspumpe;
3. in jedem Maschinenraum eine Dampf-Feuer-
losch- imd Lenzpurripe, die aus alien Abteilungen des Scliifíes saugen kann;
4. mitlscliiiffs an Oberdeck eme Handlenz-punipe von 14 cm Zylinderdurclimesser. die zur Entfernung kleitierer Wassermengen aus alien Riiu-men des Scliiffes und ais Reserve dienen kann.

Für die KiHilung und Heizung der Luft in den Vv'ohnraumen ist iin Vor- und Hiuterschiff je ein Thermotank aufgestellt.

Elektrisch betriebene Ventilatoren von 2500 cbm/Std. Leistung fiir hinten und 5000 cbm/Std. fiir vorn driicken die von auíienbords angesaugíe frische Luft durcli je nach Bedarí gekühlte oder angewarmte Rohrsysteine nach den einzélnen Ver-brauchsraumen. Auch die Munitionskammern er-halten eine kiinstlichc Luftkülilimg durch beson-dere Thermotanks.

Zur Erzeugung der erforderlichen Kaltemengen ist hinter dem liinteren Turbinenraum und von die-sein zuganglich cine Kohlensáure-Kühlmaschine
System Hall von 9000 Kalorieu Stundenleistung aufgestellt. An diese, cloren Rohrsysteine uur mit Soole gekühlt werden. sind die Luftkanale so an-geschlossen, daB die etwa erwarnito Luft miítels elektrisch betriebencr Ventilatoren aus den Muni-tionskammern gesaugt und durch die Kiihlsystcme der Thermotanks wieder in die Kammern zuriick gedriickt wird.

Durch besonclere Schaltvorrich-tungen in den Kanalsystemen kann die Lufl in den Munitionskammern auch vollstandig erneuert werden. Die Ventilation der MaschinenrSume ge-schieht durch je ciñen, durch eine besonclere Dampfmaschine augetriebeiien Ventilator von 80 Kubikmeter Minutenleistung. Fiir die natürliche Lüftung der vorderen Wohnráume 'siucl auf der Back 14 Ventilatoren vorgesehen. Die Sauge-schachte fiir die Versorgimg der liinteren Wohn-raiime init frischer Luft werden zuñí groBen Teil ¡ni Innern des liinteren Deckhauses hochgeführt, wodurdi niclit mir das Deck freí von Venitilatoren, sondern auch selbst bei schwereni Wetter die Zu-fulu frischer Luft gewahrleistct wird.
Das Ruder wird durch eine ini Maschinenraum aufgestellte zweizylindrige Rudermaschine be-wegt; zur Reserve ist von der liinteren Steuer-stelle aus Handbetrieb des Ruders vorgesehen. Dampf- und Handsteuerung sind von einander voll-kotnmen unabhángig, der Uebergang von ciner zur anderen kann uuter Feststellung der Fiune schnell-steus und in jeder Ruderlage erfolgen.

Abb. 2. Seitenansicht des argentinischen Torpedokreuzers "Catamarca".

Die Dampf-steiiennascliiiic ist imstande, bei voller Fahrt des Schiffes das Ruder in 10 Sekimden von Hartlage Backbord zii Hartlage Steuerbord und umgekehrt — entsprecheiid einem Oesamtwinkel von 70" — zu legen.

Für die Erzeugung der im inneren Schiffsdienst und fiir die beiden Scheinwerfer benotigten elek-trischen Energie sind im Maschinenraum 2 Turbo-dynamos von je 15 KVV Normalleistung aufgestellt, die jedoch oiuie Schwierigkeiten eine uní 30 Pro-zent holiore Maximalleistung abgeben konnen. Ais aiiBerorcleiitlich praktisehe und nachahmeiiswerte Neuei ung ist die Aiifstollung cines kloiuen l^etro-leuniniotors mit direkt gekuppelter Dynamo von 4,5 KW Leistung zu bezeiclinen, die wahrend des Aufenthalts im Hafen den fiir die notwendigste F3e-leuchtung und Ventilation der Wohn- und Wirt-schaftsraume erforderlichen Strom liefert, olmo daB es notig ist, eigens hierfür einen Dampfkessel in Betrieb zu halten.

Die Raiirne fiir die Besatzung sind im Vorder-und Hiuterschiff angeordnet und geraumig, luftig und wohnlich eingerichtet. fm Heck liegt ein fiir die Unterbringung von 8 seemannischen Deckoffi-zieren bestimmter Raum, dessen Einrichtung aus naturpoliertem Mahagoniholz besteht. Der unter Bekleidung begrenzt wird. In 14 kreisninde, in zwei Reihen angeorduete Oeffnungeu in dicser Bekleidung sind die Düsen der Zentrifugalzerstauber derart hineingesetzt, daB sie mittels eines abklapp-baren Bügels mit Kuebelschraifbe festgehalten und leicht ausgewechselt werden konnen. Die aus zylindrisclien Stahlrohren bestelienden Düsen enthalten in ihreni vorderen, zugespitzten Teil den eigentlichen Zentrifugalzerstauber, Bauart Korting, dessen Haupttcil ein konischer, mit schraubenarti-gen Windungen für den Oeldurclitritt versehetier Dorn ist. Durcli diese Anordnung werden die linter einem Ueberdruck von ca. 6,5 kg/qcm austretenden Oelstralilen iíi Drelnung versetzt, so daB das Oel auBerordentlich fein zerstaubt in den Verbreiinungs-rauní gelangt.

Abb. 9 Argentinische Torpedokreuzer: Blick in den Maschinenraum.

 Jede Düse ist a ti die riiigformig angeordnete Oeldruckleitung angesclilossen und durch ein SchnelIschluBventil einzeln absperrbar. Je ein weiteres SchnelIschluBventil, das sowolil vom Hei-zerstand ais auch von Deck aus betatigt werden kann, gestattet die ganze Oetdriickleitung auf jeder Seite des Kessels abzusperren. Diese Sclmell-schluBventile sind besonders dann von groBter Be-deütung, wenn dürch ein Versagen der Ventilations-maschine oder Oeffnen der Oberlichter oder Turen der Luftdruck im Heizraum plótzlich sinken sollte, wodurcli eine Stichflamme in den Heizraum hinein-schlagen und das Personal gefahrdcn kann, falls eine Luftklappe versagt oder durch die Stichflamme zerstórt wird.

 Die Zuflihrung der Verbrennungsluft zum Feuerraum erfoígt dur^li einen konisch geform-ten Trommelschteber, der die Düse umgibt und die Luftzufulir zu regulieren gestattet. Der Luftdruck kann jenacli der Anzahl der angestellten Düsen und der Eigenart des verwendeten Hcizols von etwa 15—20 mm Wasersaule für 2 Düsen bis auf etwa 120 mm bei 14 Düsen gesteigert werden.

AuBer durch sorgfaltiges Konstantlialten des Druckes der Verbrennungsluft wird, uní cine mog-lielist rauchfreie Verbreiiiiuiig und daniit eine gute... (Faltan algunas paginas de este articulo, pido disculpas, pero preferí poner lo que habia, antes que dejarlo de lado.C.Mey)

 

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