Historia y Arqueología Marítima

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LOS PINTORES ALEMANES

Bergen, Claus

Indice Pintores Alemanes

 

Fregatte »Friedrich Wilhelm zu Pferde« vor Helsingör

Öl auf Pappe, 59x88,5 cm sig. u. r.: Claus Bergen Sammlung Bernartz Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven

Die meist kurz Friedrich Wilhelm genannte Fregatte wurde in Pillau vom Stapel gelassen und 1681 in Königsberg fertiggestellt. Anfangs diente sie als Konvoyschiff. Zusammen mit der Fregatte Salamander überwältigte Friedrich Wilhelm 1692 mehrere französische Schiffe. Nachdem die Fregatte im folgenden Jahr 700 Sklaven über den Atlantik gebracht hatte, ging sie Ende Oktober des Jahres 1693 in einem Gefecht mit drei französischen Kriegsschiffen verloren, wobei der Kapitän Jean le Sage den Tod fand. Bei einer möglichen Bewaffnung von 50—60 Kanonen und einer Besatzung von über 200 Mann hatte die Fregatte eine Wasserverdrängung von etwa 900 Tonnen.

ßergen wurde als Sohn des Kunstmalers und Illustrators Fritz Bergen (1857 - (1941) in Stuttgart geboren. Seine Lehrer an der Münchener Akademie, die ihn am meisten beeinflußten, waren Carl von Marr und der Marinemaler Hans von Bartels. Von Marr empfahl Bergen, nach Cornwall zu reisen, wo er in dem malerischen Fischerort Polperro viele sehr reizvolle Gemälde vom Fischerle- ben schuf. Während des Ersten Weltkrieges erlebte B ergen mit zahlreichen Ar- beiten über die Skagerrak-Schlacht seinen Durchbruch als Kriegsmarinemaler.

Die Skagerrak-Schlacht und seine Erlebnisse auf einer U-Boot-Feindfahrt haben ihn sein ganzes künstlerisches Leben nicht mehr losgelassen. Eine Generation  lQn jünger als Bohrdt, Saltzmann und Stöwer war Bergen nach diesen drei Malern der prominenteste Marinemaler Deutschlands im 20. Jahrhundert. Er starb am 4. Oktober 1964 in Lenggries an einer Farbvergiftung.

SMS »Markgraf« vom Turmdeck Steuerbord

Bleistift- und Pinselzeichnung, 48x32 cm rechts unten: aus dem Nachlaß Claus Bergen Sammlung Bernartz Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven

Die reizvolle Skizze diente als Arbeitsunterlage für ein größeres Temperagemälde des gleichen Schiffes und zeigt die komplizierten sichtbaren Rohrund Kabelleitungen auf einem Großkampfschiff des Ersten Weltkrieges.

 

Gefechtsmast Panzerschiff »Deutschland« und Kreuzer »Leipzig«

Tempera, 98x81 cm; sig. u. r.: Claus Bergen, München Sammlung Bernartz Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven

In dieser Manöverszene richtet sich der Blick auf den Gefechtsmast und die angeschnittenen Brückenaufbauten des Panzerschiffes Deutschland. Mit diesem Schiff gelang Deutschland der Bau eines Typs, der aufgrund des Dieselantriebs eine große Seeausdauer besaß und schneller war als die schwerer bewaffneten Großkampfschiffe und gleichzeitig stärker als gleichgroße Schiffe. In Lützow umbenannt, sank das Schiff im April 1945 nach Bombentreffern vor Swinemünde.

 
 

 

 

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