Historia y Arqueología Marítima

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LOS PINTORES ALEMANES

Schnars-Alquist, Carl Wilhelm Hugo (1855 - 1939)

Indice Pintores Alemanes

 

 

Bark bei rauhem Wetter

Öl auf Leinwand, 64x 100 cm] sig. u. r.: Schnars-Alquist — Hamburg, 1919 Sammlung Peter Tamm, Hamburg]

Schnars-Alquist stammte aus einer alteingesessenen Hamburger Großkaufmannsfamilie. Am 29. Oktober 1855 in der Hansestadt geboren, war er zunächst einige Jahre als Kaufmann tätig, ehe er sich nach mehreren Studienreisen nach Amerika, England und Skandinavien für die Malerei entschied. Zwischen 1886 und 1889 war er Meisterschüler von Hans Gude in Berlin. 1893 gehörte er der deutschen Kunstgenossenschaft auf der Weltausstellung in Chicago an, 1896 wurde ihm der Professorentitel verliehen, 1898 ließ er sich in Hamburg nieder. Immer wieder ging er auf Seereisen, die ihn um die ganze Welt führten. Sein Biograph Hunold hebt als sein Verdienst hervor, daß er sich zur Aufgabe gesetzt habe, die eigentliche Natur der See zu erlauschen und wiederzugeben. Die tiefste Neigung habe dem Wasser an sich gehört, schrieb M. R. Rohe, der zugleich betonte, daß Schnars-Alquist auch all das andere vollkommen beherrsche, was mit See- und Schiffswesen zusammenhänge. Schnars-Alquist starb 1939 in Hamburg.

Einen dem erfahrenen Seemann vertrauten Anblick bietet die stürmisch aufgewühlte See. Die hoch am Wind segelnde Bark hat, angesichts der abziehenden Boe verständlich, nur Untermarssegel, Binnenklüver und ge-schwichteten Besan gesetzt. Die aufreißende Bewölkung und die fahle Helligkeit über dem rechten Horizont lassen eine baldige Wetterbesserung erwarten. Segelschiffe wie diese kleine eiserne Bark mit den einfachen Bramsegeln gehörten bis zum Ende des letzten Jahrhunderts zu dem ver-J breitetsten Schiffstyp.

 
 

 

Vor der Elbe

Öl auf Leinwand, 80 x 125 cm sig. u. r.: Scanars-Alquist 1921722 Leihgabe: Schiffsmuseum Cuxhaven-Duhnen, Peter Weber

Vor einer frischen Brise läuft eine Bark unter Obermarssegeln in die Elbe. Eine kurze, steile, mit dem Sand des Grundes durchsetzte See hat sich in dem Tldengewässer aufgebaut. Ein gelegentlicher Sonnenstrahl fällt auf die mit achterlichem Wind gute Fahrt laufende Bark. Zwischen den Sän-den der Eibmündung zwingen einzelne Schauer zu erhöhter Aufmerksamkeit. — Rückseitenwetter in der Eibmündung. — Für den Lotsenschoner am linken Horizont normaler Alltag, und den ausgehenden Dampfer erwartet freier Seeraum.

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