Historia y Arqueología Marítima

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LOS PINTORES ALEMANES

Strobel, Wolf  (1915 - 1978)

Indice Pintores Alemanes

 

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Consul Carl Fisser, 1978

Öl auf Leinwand, 40x60 cm sig. u. r.: Wolf Strobel Leihgabe: Vera Strobel, Hamburg

Das Besetzen eines großen Schiffes mit einem Lotsen in der Elbmün-S düng erfordert Erfahrung und Umsicht. Besonders galt das in der Zeit der segelnden Lotsenschoner, die erst Ende der 20er Jahre durch Lotsen-I dampfer ersetzt wurden.

Bei dem hier dargestellten Dampfer handelt es sich um den Typ des in England für Massengüter entwickelten Tbrmdeckers mit den im oberen Bereich eingezogenen Bordwänden. Dadurch sollte das aufwendige Trimmen gespart werden. Das Feuerschiff Elbe I ging bei einem schweren Sturm am 26. Oktober 1936 auf seiner Station mit der gesamten Besatzung verloren.

Arethusa 1977

Öl auf Leinwand, 41 x 58 cm sig. u. r.: Wolf Strobel

In den charakteristischen Farben der Hamburger Reederei B. Wenke und Söhne ist das Vollschiff Arethusa dargestellt. Es bietet [selbst unter Marssegeln einen imposanten Anblick. Das 1781BRT große Schiff wurde H890 als drittes von vier Schwesterschiffen in Glasgow erbaut und kam 1913 als Hippalos in norwegischen Besitz. Im Ersten Weltkrieg segelte es unter chilenischer Flagge und wurde nach Kriegsende abgewrackt.

Amerigo Vespucci, 1962

HScribtol, 28x46 cm gig. u. 1.: Wolf Strobel

Das bekannte Schulschiff der italienischen Marine erweckt mit seiner Bemalung den Eindruck eines Linienschiffes der Napoleoni-schen Kriege. Die leichte Grazie eines Klippers darf man von dem völlig gebauten Schiff nicht erwarten.

 

Kremer-Werft Elmshorn, 1948

Öl auf Leinwand, 60x80 cm sig. u. r.: Wolf Strobel Leihgabe: Vera Strobel, Hamburg

Strobel wurde am 17. Mai 1915 als Sohn eines Organisten und Kantors in Hamburg geboren. Ab 1934 ließ er sich an der »Hansischen Hochschule für bildende Künste« am Lerchenfeld ausbilden. 1937 gestattete ihm die Kriegsmarine, an einer Nordlandfahrt des Segelschulschiffes Horst "Wessel teilzunehmen. 1938 lud ihn Karl Dönitz, Führer der Unterseeboote, zu einer Fahrt auf einem U-Boot-Begleitschiff ein, damit er Bilder von der U-Bootwaffe malen konnte. Nach dem Krieg arbeitete er als Graphiker in Hamburg. Nebenher machte er zahlreiche Schiffsreisen, auf denen er sich Inspirationen PJr viele Zeichnungen und Bilder holte. Nach kurzer Krankheit starb er am 18. Juli 1978 in Hamburg.

Eine Reihe kleiner Werften entgingen in den Wirren der letzten Kriegsmonate der totalen Zerstörung und nahmen bald nach 1945 die Reparaturen und wegen des dringenden Bedarfs an Fischereifahrzeugen und Hilfsschiffen die Neubautätigkeit wieder auf. Eines dieser Unternehmen war die Kremer-Werft in Elmshorn, bei der hier in althergebrachter Weise ein Fischkutter entsteht.

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