Historia y Arqueología Marítima

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LOS PINTORES ALEMANES

WOLTERS, Geo(rg) (1866 - 1943)

Indice Pintores Alemanes

 

Süderelbe Finkenwerder

Gouache, 36x50 cm sig. u. r.: Geo Wolters Leihgabe: Friedrich Wilhelm Karting

Unter der Vielzahl der kleineren Segelschiffstypen auf der Elbe fand der Ewer mit seinen Unterformen die größte Verbreitung. Gemeinsames Kennzeichen aller Ewer waren die Seitenschwerter, die die Abdrift der plattbodigen Fahrzeuge vermindern sollten. Das Fahrzeug links mit dem hohen schmalen Besan wurde Besanewer genannt. Dagegen handelt es sich bei dem einmastigen Schiff mit dem Rundheck um eine Binnentjalk, die nicht den Sprung der größeren Hochseetjalken besaß. Auf den Elb-1 inseln südlich Hamburgs waren auch Segler wie der kleinere Fischkutter I rechts im Bild beheimatet.

Am 25. Mai 1866 als Sohn des Hamburger Rechtsanwalts Dr. Georg Wolters geboren, wurde er zunächst Landwirt, ehe er sich mit 24 Jahren der Malerei zuwandte. Nach einer Studienreise nach Frankreich erwarb er sich in einem zweijährigen Selbststudium ein spezifisches Können in der Marinemalerei. Ab 1891 lebte er an der Außenalster und gab sich ganz seinen Neigungen als Seefahrer und Seemaler hin. Er erwarb das Kapitänspatent für Schiffe auf kleiner Fahrt. Später arbeitete er auf einer kleinen Werft und lernte den praktischen Schiffbau kennen. Er verbrachte einen großen Teil des Jahres in Finkenwerder und be-faßte sich mit dem Leben und der Arbeit der Fischer. Viele seiner Gemälde sind nach England, speziell nach Grimsby, verkauft worden. Im Speisesaal des Elblotsenhauses in Brunsbüttel hängt noch heute ein großes Wandgemälde von ihm. Er starb am 3. November 1943.

Böschlotsendampfer vor Brunsbüttel

Gouache, 50x71 cm sig. u. r.: Geo Wolters Leihgabe: Lotsenbrüderschaft Eibe

Vor der Anpassung des Lotsenwesens an die veränderten Bedingungen nach 1945 unterschied man zwischen den Seelotsen für den Einsatz von See nach Brunsbüttel und umgekehrt vom NO-Kanal nach See und den Revierlotsen. Bei diesen wurde wiederum zwischen Böschlotsen für den Einsatz von Brunsbüttel elbaufwärts und den Patentlotsen unterschieden, die von Hamburg bis zum Feuerschiff Elbe I lotsten. Der hier dargestellte kleine Dampfer war für diesen Revierlotsendienst vorgesehen und trug auf beiden Seiten die Aufschrift »Böschlotse«.

 

Böschlotsenhaus

Gouache, 50x65 cm sig. u. r.: Geo Wolters Leihgabe: Lotsenbrüderschaft Elbe

Breit und behäbig liegt das Böschlotsenhaus dicht am nördlichen Ufer der Unterelbe und bietet den Lotsen den nötigen Rundblick auf die ein- und ausgehende Schiffahrt. Das kuttergetakelte Boot im Vordergrund führt die Lotsenflagge im Mast und hat abgelegt, um ein passierendes Schiff zu besetzen.

 
 

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