Historia y Arqueología Marítima

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LOS PINTORES ALEMANES

Zeeden, Walter (1891 - 1961)

Indice Pintores Alemanes

 

Schnelldampfer »Europa« vor der Wesermündung

Tempera, 76 x 103 cm sig. u. r.: Walter Zeeden, 1932'1 Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven 1

Mit dem Bau der 1928 vom Stapel gelaufenen Schnelldampfer Europa und Bremen gelang Deutschland der Anschluß an den Großschiffbau der Zei« vor dem Ersten Weltkrieg. Trotz eines verheerenden Feuers konnte die Bauwerft Blohm & Voss das 49746 BRT große Schiff 1930 übergeben! Gleich auf der ersten Reise errang die Europa mit 27,91 Knoten das »Blaue Band«. Nach 1945 kam das Schiff, nach einem Zwischenspiel unter amerikanischer Flagge, bis zum Abbruch 1962 als Liberti an die französische Staatsreederei Compagnie G6n6ral Transatiantique.

Nach einer Volontärszeit im Reichsbahnausbesserungs-Werk Berlin II studierte der in Berlin geborene Zeeden Lokomotivbau an den Höheren Maschinenbauschulen Stettin und Hagen. Von 1916 bis 1932 war er mit Kriegsunterbrechung Lokomotivingenieur bei der Berliner Maschinenbau AG, vormals L. Schwarzkopff. Während der Weltwirtschaftskrise entlassen, erhielt der Schüler Willy Stöwers von Fritz Otto Busch eine Starthilfe als Illustrator bei der Zeitschrift »Die Reichsmarine«. Zeeden profitierte von der Welle der Konjunktur, die die Marmemalerei nach 1935 erlebte. Er wirkte vor allem als Marinemaler und Illustrator für Bücher, Zeitschriften und Werbeorgane der Kriegsmarine. Er starb am 4. November 1961 in Garmisch-Partenkirchen, wo er seit 1930 lebte.

 

Schnelldampfer »Aller« passiert den Leuchtturm Rotersand

Tempera, 52x63 cm sig. u. 1.: Walter Zeeden Sammlung Bernartz Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven

Noch mit Rahen getakelt und Segeln ausgerüstet war die 1886 in Glasgow erbaute Aller. Mit ihren zwei Schwesterschiffen wuchs die Schnelldampferflotte des NDL auf acht Einheiten, mit denen wöchentlich zwei Abfahrten nach New York durchgeführt werden konnten. Die 4964 BRT große Aller war das erste deutsche Schiff mit einer Dreifachexpansionsmaschine, mit der sie 19 Knoten lief. Aufgrund der Entwicklung im Schiffbau wurde das Schiff schnell zu klein und bereits 1902 abgewrackt.

 

Dampfer »George Washington«

Tempera, 48x39cm; sig. u. r.: Walter Zeeden

Sammlung Bernartz

Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven

Rückwärts zieht die mit ihren vier Masten auffallende George Washington von den Pieranlagen des Norddeutschen Lloyds in Hoboken in den Strom, um die Heinreise anzutreten. Das gegenüberliegende Ufer ist schwach im Dunst zu erkennen, Fähren beleben den Hafen.

Die 1909 bei der Vulcan-Werft in Stettin fertiggestellte, 25579 BRT große George Washington muß ein gutes Schiff gewesen sein, denn 1917 von den Amerikanern beschlagnahmt, wurde sie verschiedentlich umgebaut und modernisiert und erst 1951 nach einem größeren Brand verschrottet.

 

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