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Segler
»Deutschland« und »Nordamerika«
Öl auf Leinwand, 90x 119 cm sig. u. 1.: R. Hardorff Leihgabe: Hapag
Lloyd AG Mit den Schiffen Deutschland und Nordamerika
begann die ereignisreiche Geschichte der Hamburg-Amerika-Linie. Beide
1848 in Dienst gestellten Schiffe waren mit ca. 37 Meter und 40 Meter
Länge für unsere Begriffe klein, konnten aber, von Beginn an für den
Nordamerikadienst vorgesehen, 20 Kajütpassagiere und 200
Zwischendeckpassagiere befördern. 1857 ging die Deutschland im
Atlantik verloren. Die Nordamerika wurde 1858 in Hamburg und ein
Jahr später nach Norwegen verkauft. Seit 1868 nicht mehr verzeichnet.
Hardorf wurde am 6. März 1816 als Sohn des Porträt- und
Historienmalers Gerdt Hardorff in Hamburg geboren, der Zeichenlehrer an
der Gelehrtenschule des Johanneums war. Er war es auch, der seinen Sohn
in die Malkunst einführte. Hardorff machte Studienreisen nach Holland,
England, Schottland und an die Ostsee. 1843 Heß er sich in Hamburg
nieder, wo er am 4. Oktober 1907 verstarb. Er malte vor allem Hafen- und
Schiffsbilder. Sein bekanntestes Werk ist die »Explosion des
Linienschiffes Christian
VII
bei Eckernförde«
aus dem Jahre 1850, das eine Episode aus dem Deutsch-Dänischen Krieg von
1848/ 49 aufgreift.
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