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Argentinisches Schulschiff »Presidente Sarmiento« in Hamburg
Tempera, 29,4x41 cm sig. u. r.: R. Schmidt-Hamburg Deutsches
Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Auf seinen vielen großen und kleinen Reisen bis zum Jahre
1961 legte 4as bereits 1898 erbaute argentinische Schulschiff
1100000 Seemeilen zurück. Wohin sie kam, zog die Presidente
Sarmiento mit ihrem Aussehen einer Dampfkorvette des späten
19. Jahrhunderts die Blicke auf sich. Heute liegt die 85 m
lange, in England aus Stahl erbaute Fregatte als Museumsschiff
der Marine in Buenos Aires. - Auf dem kontrastreichen Bild
erkennt man im rechten Hintergrund einen kleinen Kreuzer. |

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Leuchtturm Bishops Rock
Öl auf Pappe, 34x48 cd sig. u. r.: R. Schmidt.Jj »Bremen«,
Bishops Rock; Sammlung Bernartz Deutsches Schiffahrtsmuseum
Bremerhavej
Als Schmidt am 5. April 1885 in Berlin geboren wurde, hatte
sich sein Vater von einem Korbmachermeister zu einem Fabrikanten
emporgearbeitet. 1901 ging Robert Schmidt zur See. Nach 14
Jahren als Seemann, in denen er sich auto-didaktisch zum Maler
ausbildete, meldete er sich 1914 zur Kriegsmarine. Er nahm an
der Skagerrak-Schlacht teil, nutzte die Kriegserlebnisse jedoch
kaum für seine künstlerische Arbeit. In den 1920er und 1930er
Jahren unternahm er viele Seereisen, malte zahlreiche
Darstellungen von Fracht- und Passagierschiffen und betätigte
sich als Werbegraphiker für Reedereien. Diese Kontakte verhalfen
ihm auch nach 1945 zu manchen Auftragsarbeiten. An der
Verherrlichung der Kriegsflotte zwischen 1935 und 1945 war er
ebenfalls nicht beteiligt. Am 15. April 1963 starb Schmidt in
Laboe, wo er seit 1921 gelebt hatte.
Viele Schiffe hat das Leuchtfeuer dieses inmitten einer Reihe
von Felse« riffen westlich der Scilly Inseln erbauten
Leuchtturms vor einem vorzeitigen Ende bewatam 1887 wurde dieser
Außenposten der Britischen Inseln erbaut und erfüllt heute mit
einer Hubschrauberplattform versehen umM zichtbar seinen
Dienst. |

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»Gaffelkutter unter
Spinnaker« Tempera
auf Karton, 19,5x25 cm sig. u. r.: R. Schmidt-Hamburg Leihgabe:
Eva Küppers-Schmidt, Laboe
Unter ihrer mächtigen Besegelung sind Yachten einer Klasse
gegeneinander zum Rennen angetreten, deren große Zeit mit dem
Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu Ende ging. Zu ihnen gehörten
die berühmten hochgetakelten Schiffe, die den America's Cup
austrugen, und auch die »Bri-tania« und Kaiser Wilhelms »Meteor
II«
ist ihnen zuzurechnen. |

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»Fischkutter auf den Fanggründen«
Tempera auf Karton, 40x50 cm sig. u. r.: R. Schmidt-Hamburg
Leihgabe: Eva Küppers-Schmidt, Laboe Vereinfachend werden hier
Fischereifahrzeuge als Fischkutter bezeichnet, die einem Typ
angehören, der von den Engländern Smack genannt wurde und in den
großen Fischereihäfen wie Lowestoft oder Yarmouth anzutreffen
waren. Die in Finkenwerder und anderen Fischerorten beheimateten
Nordseekutter waren ähnlich, unterschieden sich aber in der
Bemastung. |
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»Blick über
eine Reede« Öl auf
Leinwand, 50 x 70 cm sig. u. r.: R. Schmidt-Hamburg Leihgabe: Eva
Küppers-Schmidt, Laboe
Diese Darstellung einer Reede, wie sie auf der Unterelbe vor dem
NO-Kanal sein könnte, erhält einen freundlichen sommerlichen Charakter
durch die von der Sonne angestrahlten Wolken, der noch durch den klar
begrenzten Wolkenschatten unterstrichen wird. Der Anblick der auf
Tidenwechsel wartenden Kleinschiffahrt gehört der Vergangenheit an und
Tjalken wie die im Vordergrund sind nur noch als Yachten restauriert zu
bewundern. Der Dampfer im Hintergrund führt die Schornsteinmarke der
einst bedeutenden Deutsch-Australischen-Dampf-schiffahrts-Gesellschaft,
deren Schiffe 1925 nach Fusion von der Hapag übernommen wurden.
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