Öl auf
Leinwand, 60x80 cm sig. u. r.: Wolf Strobel Leihgabe: Vera Strobel,
Hamburg
Strobel wurde am 17. Mai 1915 als Sohn eines Organisten und Kantors
in Hamburg geboren. Ab 1934 ließ er sich an der »Hansischen Hochschule
für bildende Künste« am Lerchenfeld ausbilden. 1937 gestattete ihm die
Kriegsmarine, an einer Nordlandfahrt des Segelschulschiffes Horst
"Wessel teilzunehmen. 1938 lud ihn Karl Dönitz, Führer der
Unterseeboote, zu einer Fahrt auf einem U-Boot-Begleitschiff ein, damit
er Bilder von der U-Bootwaffe malen konnte. Nach dem Krieg arbeitete er
als Graphiker in Hamburg. Nebenher machte er zahlreiche Schiffsreisen,
auf denen er sich Inspirationen PJr viele Zeichnungen und Bilder holte.
Nach kurzer Krankheit starb er am 18. Juli 1978 in Hamburg.
Eine Reihe kleiner Werften entgingen in den Wirren der letzten
Kriegsmonate der totalen Zerstörung und nahmen bald nach 1945 die
Reparaturen und wegen des dringenden Bedarfs an Fischereifahrzeugen und
Hilfsschiffen die Neubautätigkeit wieder auf. Eines dieser Unternehmen
war die Kremer-Werft in Elmshorn, bei der hier in althergebrachter Weise
ein Fischkutter entsteht.