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Eibgegend Öl auf
Leinwand, 63x84 cm; sig. u. 1.: AVollmer, 1834; aus Privatbesitz
Die ruhige Beschaulichkeit der Elbe unterhalb Hamburgs, wie auch
die auf Wind wartenden unterschiedlichen Segelschiffstypen
gehören der Vergangenheit an. Die Galiot im Vordergrund liegt
offensichtlich vor Anker, während der Eibewer noch versucht, den
leichten Wind auszunützen. Auch die Brigg scheint ankern zu
wollen und ist mit dem Aufgeien der Segel beschäftigt. Die
stattliche Fregatte in der Bildmitte hat bei der leichten Brise
die Steuerfähigkeit verloren. Die Spiegelung der Wolken auf dem
Wasser und die besonnte Helligkeit hinter den Bäumen verstärken
den Eindruck eines ruhigen Sommernachmittags.
Der am 17. Dezember 1806 in Hamburg geborene Vollmer war
Schüler und dann Mitarbeiter des Malers und Lithographen
Christoffer Suhr. 1831 bis 1833 Heß er sich von Eckersberg in
Kopenhagen ausbilden. Von 1833 bis 1839 hielt er sich in München
auf. Nach ausgiebigen Reisen ließ er sich in Hamburg nieder. Er
malte vor allem Schiffe auf der Elbe und der Nordsee, neben
Landschaftsmotiven aus Hamburgs Umgegend. Seit 1860 erblindet,
starb er ein Dreivierteljahr vor Vollendung seines 70.
Lebensjahres.
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